Weiher Hasenbühl

Petition: Der Weiher Hasenbühl soll zu neuem Leben erweckt werden

Die Geschichte dazu

Vor über 100 Jahren erbaut, wurde der Weiher lange Zeit als Schwimmbad genutzt. Es gab sogar Duschen und einen kleinen Kiosk. Nach dem Bau des grossen Schwimmbads am Kohlplatz verlor es aber allmählich an Bedeutung. Es kehrte Ruhe ein. Ab und zu hüpfte ein Frosch ins schützende Nass, Wasserläufer huschten übers Wasser und Libellen verharrten schwebend auf der Suche nach Beute. Im später platzierten Entenhaus erblickte manch ein Entenküken das Licht der Welt und machte, zur Freude von Jung und Alt, seinen ersten Schwimmausflug, zusammen mit Entenmutter und Geschwistern. 
Seit einigen Jahren erscheint der Weiher jedoch in einem erbärmlichen Zustand. Nur noch halb mit Wasser gefüllt, voll mit gefrässigen Goldfischen, die kaum noch andere Wasserlebewesen überleben lassen und einer tristen Umgebung mit wenigen, meist exotischen Büschen.
Über die Jahre hinweg wurde der Gemeinderat mehrfach auf den desolaten Zustand hingewiesen. Trotz vielen Beteuerungen einer baldigen Verbesserung, ist bis heute nichts geschehen.

Aus dem Mitteilungsblatt aufwind 09/2019:
Der unbefriedigende Zustand des Weihers beschäftigt uns seit längerem. Die idyllische Oase der Ruhe soll aber erhalten bleiben. Nicht zuletzt im Interesse eines besseren Hochwasserschutzes ist deshalb die Verlegung des Gewässers auf die andere Seite der Hasenbühlstrasse geplant. Im Gegensatz zum heutigen Betonviereck erfolgt eine gefällige Gestaltung des künftigen Weiherareals, womit die Anlage auch ökologisch aufgewertet wird.

Wie wir in der Zwischenzeit erfahren haben, wird wohl nichts mit diesem angekündigten Biotopbau. Der Gemeinderat erwägt sogar eine ersatzlose Aufhebung des Weihers.

Das wollen wir nicht! Mit einer Petition fordern wir den Gemeinderat auf:
- Das Areal Hasenbühlweiher als naturnahen Begegnungsort zu erhalten.
- Den Weiher zeitgemäss zu sanieren und die Umgebung einladend und freundlich zu gestalten.

9. September: Wir starten die Petition
6. September 2021: Die Unterschriftensammlung ist abgeschlossen.

609 Personen haben die Petition unterzeichnet!

10. September 2021: Die Petition wird dem Gemeinderat überreicht.
11. September: Artikel in der Appenzeller Zeitung zur Übergabe der Petition
16. September: Stellungnahme des Gemeinderates

Appenzeller Zeitung 11. September 2021

Stellungnahme des Gemeinderates